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rettender Brief
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8. März 2003 - Internationaler Frauentag
Samstag, der 8. März 2003 in der Erlanger Fußgängerzone. Neben einer handbemalten, lebensgroßen Matrjoschka-Figur ruft Stadträtin Brigitte Mugele, SPD, zur Solidarität mit Frauen in Russland auf: "Wir kämpfen für euch, nicht nur am Weltfrauentag, sondern an allen Tagen."
Mit ihrem Statement war Mugele eine von 25 Erlangerinnen aus Politik, Kirche und Gesellschaft, die sich an einer Kundgebung der Erlanger ai-Gruppe beteiligten. Wie jedes Jahr am Weltfrauentag machte der Arbeitskreis Menschenrechtsverletzungen an Frauen mit einer Aktion auf Diskriminierung und Misshandlung von Frauen aufmerksam. Schwerpunkt war diesmal die Situation von Frauen in Russland, die auf Polizeistationen häufig Folter und Misshandlung ausgesetzt sind.
Viele Passanten blieben stehen, als die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die Schauspielerin Lea Schmocker und andere Prominente auf dem Erlanger Hugenottenplatz Unrecht an Frauen anprangerten. Ein Blickfang war auch das sechs Meter lange weiße Banner, auf dem die Frauen unterschrieben. Höhepunkt der Aktion war ein öffentlicher Appell für Olga Kitowa. Die unbequeme russische Journalistin deckte in ihren Artikeln Fälle von Rechtsbeugung und Korruption auf. Seitdem wurde sie mehrmals verhaftet und im Sommer vergangenen Jahres zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Kitowa sagte, dass sie in Polizeigewahrsam misshandelt worden sei.
Um sich für Olga Kitowa einzusetzen, unterschrieben die Prominenten und zahlreiche Passanten einen Brief an Präsident Wladimir Putin und den russischen Generalstaatsanwalt Wladimir Ustinow. Insgesamt wurden 88 Appellbriefe verschickt. Die Gruppe sammelte außerdem 95 Unterschriften für eine Petition, mit der Russland aufgefordert wird, ein internationales Abkommen gegen die Diskriminierung von Frauen zu ratifizieren.
 
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    Letzte Änderung 31.10.2010 © M.Hoheisel